Wie letztes Jahr verbrachten wir unseren Herbsturlaub im Trentino.

2017 fuhr ich die Kaiserjägerstrasse hoch, musste oben aus Zeitgründen umkehren.

Dieses Jahr nahm ich mir vor die Runde grosszügig zu Ende zu bringen.

Die Tour

Wir wählten diesmal die umgekehrte Route.
Ab Levico durch die Obstplantagen nach Caldonazzo und hinein ins liebliche Tal des Torrento Centa.

Erst steigt die wenig befahrene Strasse nur leicht an. Erst vor der Ortschaft Valle steigt die Strasse stark an bis hoch nach Centa San Nicolò.
Von dort kann parallel zur Hauptstrasse SS349 auf der alten asphaltierten Strasse über Stauderi und Maso Maccani nach Menegoi gefahren werden. Bei Menegoni muss auf die Hauptstrasse gewechselt werden. Da die Strasse aber sehr breit, übersichtlich ist und der Verkehr sich in Grenzen hält ist das nicht so tragisch.

Nach ca 1.5 Kilometern auf der SS349 kommt ein Tunnel. Links davon geht die alte Strasse “Vecchia strada della Fricca” am Tunnel vorbei. Viele Verbotsschilder flössten mir Respekt ein und ich fuhr durch den Tunnel. Später sollte ich erfahren, dass italienische Handbike Kollegen die Vecchia strada della Fricca mit ihren Handbikes gefahren sind und davon sogar einen Youtube Film ins Netz gestellt haben. Ich verpasste bei meiner Fahrt ein einmaliges Erlebnis.
https://youtu.be/mx-KeswaiQ8

Unmittelbar nach dem Tunnel ist mit 1100 MüM der vorerst höchste Punkt erreicht. Ein Schild weist auf die Passhöhe hin. Abwärts und mit entsprechendem Speed fuhr ich dann weiter bis nach Carbonare.
Nach der Kirche bog ich dann rechts in die SS350 und fegte weitere 2.5 Kilometer hinunter nach Nosellari auf 1000 MüM.

Von da an schlängelt sich die Strasse durch einige Weiler und Dörfer, an der Festung “Forte Belvedere (Werk Gschwendt)” vorbei, mit moderater Steigung bis auf 1305 Meter über Mehr.

Noch einmal neigte sich die Strasse in ein kurze Abfahrt um dann ein letztes Mal anzusteigen.
Bei Monterovere bog ich links in die mir vom letzten Jahr bekannte Kaiserjägerstrasse.

Dann folgte die spektakuläre, einzigartige und sehenswerte Abfahrt auf einer in den Fels gehauenen Strasse mit ihren zwölf Spitzkehren zurück nach Levico.

Fazit

Eine sehr schöne Aussichtsreiche Strecke.
Sie kann mit Touren- und Strassen-Handbikes gefahren werden, vorausgesetzt es gibt genügend kleine Untersetzungen.

Sehr zu entfehlen ist die Runde für E-Handbiker mit genügend Akku-Leistung im Gepäck.

 

 

 

Levico Vigolana als PDF
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Gesamtstrecke: 41.15 km
Gesamtanstieg: 1223 m